Leckageerkennung und Lösung für Flüssigkeitskühlplatten
Flüssigkeitslecks in flüssigkeitsgekühlten Servern können verschiedene potenzielle Risiken und Schäden verursachen. Erstens kann ein Flüssigkeitsaustritt zu Gerätekurzschlüssen, Schäden an der Ausrüstung und möglicherweise zu Bränden führen. Zweitens kann ein Flüssigkeitsaustritt auch zu Korrosion an elektronischen Komponenten und Schaltkreisen im Server führen und dadurch die Leistung und Zuverlässigkeit des Servers beeinträchtigen. Darüber hinaus kann eine große Menge ausgelaufener Flüssigkeit zu Chaos im Rechenzentrum führen und die Beseitigung erfordert viel Zeit und Kosten. Daher birgt das Austreten von Flüssigkeit bestimmte Risiken und Schäden für den Betrieb und die Wartung von Rechenzentren.

Lecksensoren einsetzen:
Leckagesensorik wird mit dem Backplane Management Controller (BMC) des Servers verbunden und dann in das Servergehäuse integriert. Leckagesensoren werden an verschiedenen Stellen im Gehäuse eingesetzt und über Firmware und Hardware konfiguriert, um Flüssigkeitslecks in Echtzeit zu überwachen und proaktive Maßnahmen zum Schutz der Ausrüstung zu ergreifen.
Der häufig verwendete Seillecksensor ist ein Sensorgerät zur Erkennung von Flüssigkeitslecks. Es besteht aus Sensorseilen, Stromkabeln und Schaltkreisen. Bei der Verwendung eines Seilleckagesensors in einem flüssigkeitsgekühlten Server besteht eine übliche Installationsmethode darin, das Sensorseil am Rohrleitungsanschluss oder am tiefsten Punkt des Lagertanks zu installieren. Diese Installationsmethode eignet sich für Anwendungsszenarien, die kleine Lecks tolerieren können, da der Sensor Lecks nur dann erkennen kann, wenn die Leckrate groß genug ist, um durch die Schwerkraft zu fließen und mit dem Sensor in Kontakt zu kommen.

Wasserfreies Zweiphasensystem:
Da Wasser ein idealer Wärmeträger ist, wird in Server-Flüssigkeitskühlsystemen häufig ein wasserbasiertes Kühlmittel verwendet, das aus Propylenglykol (PG), entionisiertem Wasser (DI) und Additiven besteht. Im Laufe der Zeit kann Wasser zu Korrosion an Metallkomponenten führen, was zu teuren Wartungs- oder Austauschkosten führt. Wenn die Korrosion zunimmt, kann ein möglicher Wasseraustritt zu Kurzschlüssen und Schäden an der Ausrüstung führen.
Das wasserfreie Zweiphasen-Flüssigkeitskühlsystem zielt darauf ab, die oben genannten Nachteile zu beseitigen, indem es die Isolationseigenschaften dielektrischer Kältemittel nutzt, um Flüssigkeitslecks und Kurzschlüsse zu vermeiden, und sich auf den effizienten zweiphasigen Siede- und Kondensationsprozess von Kältemitteln verlässt, um die Kühleffizienz zu maximieren.

3D-Druck-Kühlplatte:
Diese integrierte Kühlplatte macht Kühlplattendichtungen und -verbindungen überflüssig und unterstützt die freie Gestaltung interner Rippen, die einem Wasserdruck von 6 bar und mehr standhalten. Die 3D-Drucktechnologie kann als Alternative zum Löten und Zusammenbauen von Kühlplatten das Risiko von Leckagen bei Kühlplatten-Flüssigkeitskühlungsanwendungen minimieren. Diese Technologie unterstützt die Herstellung komplexerer geometrischer Formen und erzielt eine bessere Leistung beim Wärmeaustausch und Flüssigkeitsdruckabfall.

Um diese Risiken zu beseitigen, ist es sehr wichtig, bei flüssigkeitsgekühlten Servern eine Erkennung von Flüssigkeitslecks zu implementieren und Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.






