Kreative thermische Lösung für Server
Wann immer Sie dieses Video auf Ihrem Telefon ansehen, kommunizieren Sie tatsächlich mit einem Computer, der Tausende von Kilometern entfernt ist. Dabei handelt es sich um einen Server, der Sie mit Webseiten, Daten, Videos und anderen Informationen versorgt. Allerdings hat dieser Computer auch ein großes Problem: Er ist zu heiß! Seine Komponenten wie CPU, Speicher und Festplatte erzeugen im Betrieb große Mengen Wärme. Wenn diese Wärme nicht rechtzeitig abgeführt wird, kommt es zu einer Überhitzung des Servers, was zu Leistungseinbußen oder sogar Schäden führen kann. Wie sollten also Probleme mit der Serverkühlung gelöst werden?

Im Allgemeinen werden Server in einem speziellen Computerraum aufgestellt, in dem viele Ventilatoren und Klimaanlagen zur Kühlung der Server vorhanden sind. Der Lüfter ist an der Vorderseite des Gehäuses installiert, sodass ein enormer Luftstrom durch das gesamte Gehäuse strömen kann. Eine Klimaanlage reguliert die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Computerraum. Dadurch wird sichergestellt, dass der Server keine Probleme aufgrund hoher Temperaturen hat. Allerdings hat diese Methode auch viele Nachteile. Erstens benötigen sowohl Ventilatoren als auch Klimaanlagen viel Strom, was die Betriebskosten erhöht. Zweitens verursachen sowohl Ventilatoren als auch Klimaanlagen erheblichen Lärm, der sich negativ auf die Gesundheit der Arbeitnehmer auswirkt. Schließlich können weder Ventilatoren noch Klimaanlagen das Problem der Wärmeableitung vollständig lösen, da es im Computerraum andere Wärmequellen wie menschliche Körper und Beleuchtung gibt.

Um das Problem der Serverkühlung zu lösen, hat sich Microsoft eine sehr innovative Lösung einfallen lassen: den Server auf dem Meeresboden versenken! Dieses Projekt heißt „Project Natick“ und sein Prinzip besteht darin, Meerwasser zur Kühlung von Servern zu nutzen. Microsoft füllte einige speziell angefertigte Stahlcontainer mit Servern und schloss diese an Seekabel und erneuerbare Energiequellen an. Dann versenken Sie diese Behälter im Meeresboden und arbeiten unter Wasser. Meerwasser ist ein großartiges Kühlmittel, das die von Servern erzeugte Wärme effektiv abführen kann. Zweitens müssen Unterwasser-Rechenzentren keine Landfläche beanspruchen und können ihre Auswirkungen auf die Umwelt verringern. Schließlich erfordern Unterwasser-Rechenzentren keine manuelle Wartung und können die Zuverlässigkeit und Sicherheit verbessern.

Huawei ist auch einer der weltweit größten Internetgiganten und verfügt über Millionen von Servern zur Unterstützung seiner verschiedenen Dienste und Produkte. Um das Problem der Serverkühlung zu lösen, hat Huawei eine sehr interessante Lösung gefunden: Platzieren Sie den Server in einer ausgehöhlten Höhle. Dieses Projekt heißt „Yunshan Data Center“ und sein Prinzip besteht darin, den Berg zur Kühlung des Servers zu nutzen. Graben Sie darin einen riesigen Raum aus und teilen Sie ihn dann in mehrere Ebenen auf, auf denen jeweils Tausende von Servern platziert sind. Diese Server sind über Aufzüge und Kanäle miteinander verbunden und an Glasfasernetze und Stromversorgung angeschlossen.


Anhand der beiden oben genannten Fälle können wir erkennen, dass die Serverkühlung ein sehr anspruchsvolles, aber auch sehr kreatives Thema ist. Verschiedene Unternehmen haben unterschiedliche Methoden zur Kühlung ihrer Server übernommen, von denen einige sogar unsere Vorstellungskraft übersteigen.






